keine Förderung von Benachteiligten

Im diesjährigen Etat für den Grundschulbereich sind 5.000 Euro für eine Begabtenförderung vorgesehen.

Grund genug für die SPD auch entsprechende Gelder für benachteiligte Kinder zu fordern, wie sie z. B. für Maßnahmen für Kinder mit Legasthenie und Dyskalkulie, einer Rechenschwäche benötigt werden.

Die Mehrheit im Ausschuss für Schule und Weiterbildung aus CDU, bma und FDP lehnte allerdings die Benachteiligtenförderung ab, während der Begabtenförderung zugestimmt wurde. Der zuständige Beigeordnete Norbert Feith begründete die ablehnende Haltung der Verwaltung damit, dass in Bergheim schon genug für Benachteiligte getan werde und es sich bei der Benachteiligtenförderung um eine innere Schulangelegenheit handele.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Dr. Kai Faßbender empfindet diese Aussage als befremdlich, kennt er doch einige Betroffene, die im Zuständigkeitsgerangel zwischen Schule, Krankenkasse und Gesundheitsamt nicht optimal gefördert wurden. „Was uns für die Begabten recht ist, sollte uns für die Benachteiligten nur billig sein,“, so Faßbender.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Kai Faßbender
Fraktionsvorsitzender